Obst & Gartenbau Verein Plieningen

Lehrgarten






Kornelkirsche (Jolico - Großfruchtig)
Cornus mas ¾  Cornaceae

Schöner Nutz und Zierstrauch, reiche gelbe Blüte im März. Massenträger für Marmelade, Gelee und Schnapserzeugung.

Wuchs: Großer Strauch, aufstrebende Äste sparrig verzweigt, oft mehrstämmig, im Alter oft baumartig, breitschultrig oder rundkronig.

Höhe: 3-6 (8) m.

Blätter: Elliptisch, glänzend grün, unterseits bläulich.

Blüten: Kleine Dolden, gold-gelb, -III/IV- am zweijährigen Holz.

Früchte: Kirschähnlich, rot - dunkelrot, eßbar, -VIII/IX-

Ansprüche: Frische Lehm- und Humusböden,
neutral - alkalisch,

Standort: Vollsonne - Halbschatten.


Kulturheidelbeere / Bluecrop
Herkunft: Kreuzung aus (‚Jersey‘ x ‚Pioneer‘),
x (‚Stanley‘ x June‘), entstanden1941 in New Brunswick, USA, seit 1952 im Anbau.

Verbreitung: Norddeutschland, Niederlande.

Wuchs: Mittelstark, aufrecht; Blatt klein; Holz frosthart, trockenheitsresistent.

Frucht: Sehr groß, dunkelblau, hellblau bereift, sehr fest, haltbar; Geschmack angenehm süßsäuerlich, aromatisch.

Erträge: Hoch und regelmäßig.

Reifezeit: Erntebeginn Ende Juli/Anfang August, über
4 Wochen andauernd.

Eignung: Wichtigste Sorte für den Erwerbsanbau aufgrund der gleichmäßigen Erträge und der guten Fruchtqualität.

Heidelbeeren oder Blaubeeren, wie sie in einigen Ländern heißen, sind wohl das Delikateste, was unser Garten hervorbringen kann. Zwar etwas aufwendiger in der Kultur, belohnen sie uns aber mit Früchten seltenster Feinheit im Geschmack und Aroma. Sie gehören nicht umsonst zu den teuersten Früchten. Heidelbeeren werden nicht von Krankheiten und Schädlingen befallen und müssen darum nicht gespritzt werden.


Kulturheidelbeere / Goldtraube

Herkunft: Aus Kreuzungsarbeit von Dr. W. Heermann, Grethem (Walsrode), um 1930 entstanden, ausgelesen von P. van Well, Helenaveen, Niederlande, seit 1958 im Anbau.

Verbreitung: Deutschland, Niederlande

Wuchs: Starkwüchsig; unempfindlich gegen Winterfrost, Trockenheit und Triebsterben.

Frucht: Groß, mittelblau bereift, fest, aromatisch.

Erträge: Hoch.

Reifezeit: Erntebeginn August,

Eignung: Robuste wohlschmeckende Sorte für den Erwerbsanbau und Hausgarten.

Heidelbeeren oder Blaubeeren, wie sie in einigen Ländern heißen, sind wohl das Delikateste, was unser Garten hervor- bringen kann. Zwar etwas aufwendiger in der Kultur, belohnen sie uns aber mit Früchten seltenster Feinheit im Geschmack und Aroma. Sie gehören nicht umsonst zu den teuersten Früchten. Heidelbeeren werden nicht von Krankheiten und Schädlingen befallen und müssen darum nicht gespritzt werden.


Schwarze Johannisbeere / Titania
Gartentip: Die heutigen Johannisbeersorten (rote, weiße und schwarze) stellen keine besonderen Ansprüche an den Standort. Ihr Anbau ist an sonnigen bis halbschattigen Plätzen möglich. Bei schwarzen Johannisbeeren (Cassis) lohnt sich zur besseren Befruchtung zwei verschiedene Sorten zu pflanzen.

Herkunft: Kreuzung aus ‚Altajskaja Dessertnaja‘ x (‚Consort x ‚Kajaanin Musta‘), Schweden.

Verbreitung: Bekannteste resistente Schwarze Johannisbeere im deutschen Sprachraum.

Wuchs: Sehr stark wachsend, gute Regeneration.

Frucht: Sehr große feste Beeren an mittellangen Trauben, kurzstielig, kaum Verrieseln, reife Früchte gut haltbar am Strauch; säuerlicher wenig aromatischer Geschmack.

Erträge: Durch hohen Selbstfertilitätsgrad auch als Einzelstrauch bzw. Monokultur sehr ertragreich.

Reifezeit: Mittelfrühe Reifezeit (Mitte Juli).

Eignung: Gegen Blattkrankheiten widerstandsfähige Sorte für den Erwerbsanbau und Garten. Anfällig für Blattläuse und Spinnmilben.


Schwarze Johannisbeere / Ometa
Gartentip: Die heutigen Johannisbeersorten (rote, weisse und schwarze) stellen keine besonderen Ansprüche an den Standort. Ihr Anbau ist an sonnigen bis halbschattigen Plätzen möglich. Bei schwarzen Johannisbeeren (Cassis) lohnt sich zur besseren Befruchtung zwei verschiedene Sorten zu pflanzen.

Herkunft: Dr. R. Bauer Max-Planck-Institut; Abstammung ist dem Züchter unbekannt.

Verbreitung: Aufgrund hoher Widerstandsfähigkeit vorwiegend im ökologischen Anbau in Deutschland.

Wuchs: Stark wachsend, breit ausladend, mitteldicht,
gute Regeneration, später Austrieb.
Für Heckenerziehung gut geeignet.

Frucht: Lange Trauben, mit langem Stielansatz mittelgroße, feste Früchte, gleichmäßige Reife; guter süßsäuerlicher Geschmack, sehr farbintensiv.

Erträge: Regelmäßige hohe Erträge, früher Ertragsbeginn.

Reifezeit: Spätreif (Ende Juli).

Eignung: Bislang gegen Mehltau- und Gallmilbenbefall resistenter, robuster Strauch für Liebhaber- und Erwerbsanbau, nicht spätfrostgefährdend.


Süßkirschen / Regina
Eine sehr große Knorpelkirsche, die sehr spät (7. Bis 8 Kirschwoche ) reift. Die Sorte ist Platzfest und fault kaum.

Unterlage: Maxma Delbard 14 (70%) (P. avium x P. mahaleb)

Herkunft: 1957 in Jork (Altes Land) aus Kreuzung von ‚Schneiders Späte Knorpel‘ x ‚Rube‘ entstanden,
seit 1981 im Anbau.

Verbreitung: Norddeutschland.

Baum: Kräftiger, aber kompakter Wuchs, aufrechtpyramidal, gesund; Blüte sehr spät.

Früchte: Sehr große Knorpelkirsche, hoch gebaut, rotbraun; Fleisch fest, aromatisch, mäßig saftig, Saft farblos, kleiner Stein, sehr platzfest.

Reifezeit: 7-8 Kirschwoche.

Erträge: Hoch und früh einsetzend.

Eignung: Durch die späte Reife, die Platzfestigkeit und die mittleren Standortansprüche wertvolle Sorte für den Erwerbsanbau und den Hausgarten.


Süßkirschen / Hudson Neuzüchtung
Spätreife Sorte (8. Kirschwoche); mittelgroße, festfleischige, mittel platzfeste Früchte. Ertragsbeginn etwas verzögert,
dann aber mittlere bis hohe Erträge.
Unterlage: Maxma Delbard 14 (70%) (P. avium x P. mahaleb)

Eignung: Für Erwerbsanbau und Hausgarten.


Himbeeren / Niniane (Rubacaâ) Neuzüchtung
Erste sommertragende Himbeersorte mit großen aromatischen Früchten, die resistent ist gegen das gefürchtete Wurzelsterben (Phytophthora fragariae var. rubi). Dank Niniane (Rubacaâ) ist der Himbeeranbau wieder in jedem Garten möglich. Wuchs mittelstark. Läßt sich mit minimalen Pflegeaufwand anbauen.

Sorteneigenschaften:
Neben der Resistenz gegen das Wurzelsterben bietet Niniane (Rubacaâ) auch bei den anderen Sorteneigenschaften gute bis sehr gute Resultate. Reifezeit mittelspät, Früchte mittelgroß bis groß mit guter Haltbarkeit. Fruchtfarbe leuchtendrot. Die Ruten von Niniane (Rubacaâ) haben ein gutes Wachstum und sind wenig anfällig auf Rutenkrankheiten.


Himbeeren / Chilliwack Neuheit
Die neue Himbeerzüchtung aus Kanada gehört in die Kategorie der sehr robusten Himbeeren. Bei für Himbeeren weniger geeignetem Standort hat sich diese Sorte sehr gut bewährt. Glänzend dunkelrote Früchte und guter Geschmack überzeugen auch Skeptiker. Die Reifezeit ist mittel und die Früchte sind gut zum Tiefkühlen geeignet. Bei Fragen zur Pflanzung wenden Sie sich bitte an den Vorstand des Plieninger Gartenbauvereins.

Pflanzabstand:
In der Reihe 30 - 40 cm.
Reihenabstand:
1,5 - 2,5 m.


Äpfel / Delbarestivale Syn.: Delcorf
Herkunft: Züchtung der Baumschule G. Delbard, Malocorne/Frankreich
(1956, Kreuzung aus Golden Delicious’ x ‚Stark Jongrimes‘).

Verbreitung: Seit 1974 zugelassen, im Erwerbsanbau verbreiteter Frühapfel, Sortenschutz.

Baum: Mittelstarker Wuchs, relativ waagrechte Äste, dicht beblättert, leicht zu erziehen.

Frucht: Große, rundliche bis konische Frucht mit gelbgrüner, sonnenseits rot gestreifter Schale, Festes saftiges Fruchtfleisch mit süßem, leicht parfümiertem Geschmack.

Erträge: Früh einsetzender, relativ hoher Ertrag,  neigt zu Alternanz, Ausdünnen erforderlich.

Reifezeit: Mitte August, mehrmals durchpflücken.
Für Frühsorte gut haltbar.

Eignung: Für Schorf und Mehltau mäßig anfällige, schmackhafte, attraktive Frühapfelsorte mit guter Haltbarkeit für den Erwerbsanbau, bedingt für den Hausgarten geeignet.



 

Äpfel / Discovery Syn.: Thurston August

Herkunft: England, 1949 wahrscheinlich aus ‚Worcester Permain‘ x ‚Schöner von Bath‘ entstanden, 1962 benannt.

Verbreitung: England und Deutschland,
(Rheinland, Rheinhessen).

Baum: Schwacher breiter Wuchs, zahlreiche Kurztriebe,
die mit Blüten abschließen, stärkerer Junifruchtfall.

Frucht: Klein bis mittel, flachrund; grüngelb, meist flächig kaminrote Backen, zahlreiche Lentizellen; weißlich gelbes Fleisch, knackend, aromatisch, feine Säure; druckfest.

Erträge: Gering bis mittel; regelmäßigere Erträge durch Alarbehandlungen im Ballonstadium der Blüte.

Reifezeit: Mitte bis Ende August, eßbar sofort nach der Ernte bis September.

Eignung: Für Liebhaber und Erwerbsanbau. Wohlschmeckender robuster Apfel


Pfirsich / Roter Ellerstadter / Syn.: Roter Ellerstätter, Roter Ellerstädter
Die Heimat des Pfirsich liegt im mittleren und nördlichen China. Über den vorderen Orient (Persien) gelangte er in die Mittelmeerländer und von dort durch die Römer in unser Gebiet.

Herkunft: Um 1870 von Fritz Ellerstadt, aus freier Abblüte gewonnene Klone. Daher ist ‚Roter Ellerstadter‘ keine einheitliche Sorte, Vorzug verdient der Typ „Philippi“

Verbreitung: Südwestdeutschland

Baum: Sehr starke, breit ausladende Kronen; wenig anfällig gegen Kräuselkrankheit und Monilia.

Frucht: Mittelgroß, länglich-oval, grünlichgelb mit flächig dunkelroter Sonnenseite, starke, nicht abreibbare Behaarung; Fruchtfleisch weißgrün, um den Stein deutlich rot gefärbt; faserig, grobfleischig, saftig, herb; Haut gut abziehbar, steinlösend.

Erträge: Hoch, regelmäßig, verzögert einsetzend.

Reifezeit: Mitte September.

Eignung: Als weißfleischige Sorte wegen der guten Erträge geschätzt.


Pfirsich / * Benedicte / Französische Neuzüchtung
Die Heimat des Pfirsich liegt im mittleren und nördlichen China. Über den vorderen Orient (Persien) gelangte er in die Mittelmeerländer und von dort durch die Römer in unser Gebiet.

Diese französische Neuzüchtung ist für unser Klima bestens geeignet. Reift Mitte September, starkwachsend, sehr ertragreich und wenig anfällig für die Kräuselkrankheit.
Die Früchte sind groß, weißfleischig, von guter Qualität,
mit einem ausgewogenen Aroma.
Die beste Sorte in dieser Reifezeit.


Zwetschgen / Felsina
Neuzüchtung aus Stuttgart Hohenheim.
Unterlage `St. Julian 655/2`

Mittelstarkwüchsig, kräftiges Holz; anscheinend weitgehend selbstfertil. Früheinsetzende, mittlere bis hohe Fruchtbarkeit. Große, länglich-zwetschenförmige Frucht, dunkelblau mit teilweise violetter Schattenseite, gut steinlösbar, zuckerreich, aromatisch, Tafelfrucht.
Scharkatoleranz wird derzeit noch geprüft
Reifezeit: 2-3 Augustdekade.

Pflaumen (Prunus domestica)
Unter der heute allgemein gültigen Bezeichnung „Pflaumen“ werden die von verschiedenen Wildformen abstammenden und miteinander stark vermischten Arten „Zwetsche“
(auch Zwetschge, Zwetschke, Quetsche), Mirabelle, Reneclode
(Reineclaude) und die eigentliche Pflaume (Rund und Eierpflaume) zusammengefaßt. Sie unterscheiden sich voneinander hinsichtlich Fruchtform, -größe, Steinlöslichkeit, Geschmack, Konsistenz des Fruchtfleisches und damit auch in Bezug auf Verwendungsmöglichkeiten.


Zwetschgen / Katinka
Neuzüchtung aus Stuttgart Hohenheim.
Unterlage `St. Julian 655/2`

„Katinka“ ist scharkatolerant, mittelstarkwüchsig und sehr blühwillig. Jungbäume haben bereits im Jahr nach der Pflanzung Erträge von je 5-7 kg gebracht.

Die mittelgroßen, 25-30 g schweren Früchte haben Durchmesser von 32-34 mm und damit eine ideale Größe als Kuchen- zwetsche. Sie sind dunkelviolett bis blau gefärbt und weisen eine hellblaue Beduftung auf. Die Reife ist sehr gleichmäßig, die Haltbarkeit lange und die Fäulnisanfälligkeit gering. Das feste gelbgrüne Fruchtfleisch löst hervorragend vom Stein. Die aromatischen, geschmacklich hochwertigen Früchte erreichen Oechslewerte um 63°. „Katinka“ eignet sich zum Rohgenuß und -  wegen ihrer ausgezeichneten Backeigenschaften - auch als Kuchenbelag.
Reifezeit: Dritte Julidekade bis Anfang August.


Zwetschgen / Hanita
Neuzüchtung aus Stuttgart Hohenheim.
Unterlage `St. Julian 655/2`

„Hanita“ ist scharkatolerant, etwas steilwüchsig, dennoch besonders blühwillig; fruchtet reich am einjährigen Holz; selbstfruchtbar, regelmäßige, hohe Erträge.
Mittelgroße blauviolette Frucht mit sehr gutem Geschmack.
Reifezeit: Mitte - Ende August.


Aprikosen

Durch die frühe Blüte kommt es bei Aprikosen häufig zu Ertragsausfällen durch Blütenfröste. Bei Kälteeinbrüchen im Spätwinter treten ferner Holzfrostschäden auf. In Verbindung mit verschiedenen Krankheitserregern und Schädlingen kommt es bei Aprikosen häufig zu einem plötzlichen Absterben ganzer Bäume (Apoplexie). Aprikosen sollten daher nur an sonnigen, besonders geschützten Standorten angebaut werden. Die meisten Aprikosensorten sind selbstfruchtbar.

Hargrand Neuzüchtung

Großfrüchtige, geschmacklich hervorragende Sorte, die 2-3 Wochen lang reif am Baum hängengelassen oder kühl gelagert werden kann. Die Sorte reift Ende Juli bis Anfang August, ist sehr robust und ertragssicher. Momentan beste Sorte für den Hausgarten.


Buddleja davidii - Hybriden

Sorte: Purple Prince‘ violett.

Buddlejaceae
Buddleie, Schmetterlingsstrauch

Wuchs: Strauch bis großer Strauch, straff aufrecht, wenig geneigte Triebe.

Blätter: eilanzettlich, zugespitzt, lebhaft grün, ca. 10 cm lang.

Blüten: Rispen, etwa 20 cm lang am jüngeren Holz, stark duftend; Farben siehe Sorten, -VII/X-

Ansprüche: normale Gartenböden, kalkliebend, Standort etwas geschützt. ?

Eigenschaften: sehr trockenresistent, Blüte am einjährigen Holz, jährlicher Rückschnitt nach dem Winter bis kurz über dem Boden.

Verwendung: im Siedlungsgrün zur Einzelstellung, in Innenhöfen, Parks und anderen Grünanlagen; in Gärten als Blütenstrauch, attraktiv, da stark von Schmetterlingen beflogen.

Gespendet von Walter Scheffel. Leiter des
Exotischen Gartens der Universität Hohenheim


Buddleja davidii - Hybriden

Sorte: White Bouget (weiß)

Buddlejaceae
Buddleie, Schmetterlingsstrauch

Wuchs: Strauch bis großer Strauch, straff aufrecht, wenig geneigte Triebe.

Blätter: eilanzettlich, zugespitzt, lebhaft grün, ca. 10 cm lang.

Blüten: Rispen, etwa 20 cm lang am jüngeren Holz, stark duftend; Farben siehe Sorten, -VII/X-

Ansprüche: normale Gartenböden, kalkliebend, Standort etwas geschützt. ?

Eigenschaften: sehr trockenresistent, Blüte am einjährigen Holz, jährlicher Rückschnitt nach dem Winter bis kurz über dem Boden.

Verwendung: im Siedlungsgrün zur Einzelstellung, in Innenhöfen, Parks und anderen Grünanlagen; in Gärten als Blütenstrauch, attraktiv, da stark von Schmetterlingen beflogen.

Gespendet von Walter Scheffel. Leiter des
Exotischen Gartens der Universität Hohenheim


Buddleja davidii - Hybriden

Sorte: Cardinal (violett)

Buddlejaceae
Buddleie, Schmetterlingsstrauch

Wuchs: Strauch bis großer Strauch, straff aufrecht, wenig geneigte Triebe.

Blätter: eilanzettlich, zugespitzt, lebhaft grün, ca. 10 cm lang.

Blüten: Rispen, etwa 20 cm lang am jüngeren Holz, stark duftend; Farben siehe Sorten, -VII/X-

Ansprüche: normale Gartenböden, kalkliebend, Standort etwas geschützt.

Eigenschaften: sehr trockenresistent, Blüte am einjährigen Holz, jährlicher Rückschnitt nach dem Winter bis kurz über dem Boden.

Verwendung: im Siedlungsgrün zur Einzelstellung, in Innenhöfen, Parks und anderen Grünanlagen; in Gärten als Blütenstrauch, attraktiv, da stark von Schmetterlingen beflogen.

Gespendet von Walter Scheffel. Leiter des
Exotischen Gartens der Universität Hohenheim



 

Buddleja davidii - Hybriden

Sorte: Pink Delight (rosa)

Buddlejaceae
Buddleie, Schmetterlingsstrauch

Wuchs: Strauch bis großer Strauch, straff aufrecht, wenig geneigte Triebe.

Blätter: eilanzettlich, zugespitzt, lebhaft grün, ca. 10 cm lang.

Blüten: Rispen, etwa 20 cm lang am jüngeren Holz, stark duftend; Farben siehe Sorten, -VII/X-

Ansprüche: normale Gartenböden, kalkliebend, Standort etwas geschützt. ?

Eigenschaften: sehr trockenresistent, Blüte am einjährigen Holz, jährlicher Rückschnitt nach dem Winter bis kurz über dem Boden.

Verwendung: im Siedlungsgrün zur Einzelstellung, in Innenhöfen, Parks und anderen Grünanlagen; in Gärten als Blütenstrauch, attraktiv, da stark von Schmetterlingen beflogen.

Gespendet von Walter Scheffel. Leiter des
Exotischen Gartens der Universität Hohenheim


Zwetsche / Gelbe Zwetsche „Tipala“
Neuzüchtung aus Stuttgart Hohenheim.
Unterlage `St. Julian 655/2`

Mittelstarkwüchsig, kräftiges Holz; anscheinend weitgehend selbstfertil. Früheinsetzende, mittlere bis hohe Fruchtbarkeit. Große, länglich-zwetschenförmige Frucht, gut steinlösbar, zuckerreich, aromatisch, Tafelfrucht.
Scharkatoleranz wird derzeit noch geprüft
Reifezeit: 2-3 Augustdekade.

Gespendet von Walter Scheffel. Leiter des
Exotischen Gartens der Universität Hohenheim

Pflaumen (Prunus domestica)
Unter der heute allgemein gültigen Bezeichnung „Pflaumen“ werden die von verschiedenen Wildformen abstammenden und miteinander stark vermischten Arten „Zwetsche“
(auch Zwetschge, Zwetschke, Quetsche), Mirabelle, Reneclode
(Reineclaude) und die eigentliche Pflaume (Rund und Eierpflaume) zusammengefaßt. Sie unterscheiden sich voneinander hinsichtlich Fruchtform, -größe, Steinlöslichkeit, Geschmack, Konsistenz des Fruchtfleisches und damit auch in Bezug auf Verwendungsmöglichkeiten.


Johannisbeere (weiß) / Weißer Versailler
Gartentip: Die heutigen Johannisbeersorten (rote, weiße und schwarze) stellen keine besonderen Ansprüche an den Standort. Ihr Anbau ist an sonnigen bis halbschattigen Plätzen möglich. Bei Johannisbeeren lohnt es sich, zur besseren Befruchtung, verschiedene Sorten zu pflanzen.

Herkunft: Züchtung unbekannter Abstammung von M Bertin, Versailles (Frankreich) ab 1850 im Anbau.

Verbreitung: Deutschland.

Wuchs: Mittel, breitwerdend, kurze zahlreiche Seitentriebe, Blüte früh, dadurch spätfrostgefährdet.

Frucht:. Langtraubig, mittelgroße Beere mit durchscheinender Schale, hoher Samenanteil, süßsäuerlich, aromatisch.

Erträge: Mittel, nach Spätfrost starkes Rieseln,
Pflückleistung gering.

Reifezeit: Mittelfrüh (Mitte Juli).

Eignung: Liebhabersorte für den Hausgarten, vorzugsweise für Frischverzehr, für feuchte, nicht zu schwere Böden
geeignet.


Lehrgggg Lehrgggg


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